historie
 
   


Zeitzeugen


Zeitzeugen können den Historikern bei der Vermittlung und Darstellung der Geschichte helfen. Zeitzeugenberichte sind jedoch subjektiv gefärbt und verändern sich im Laufe der Zeit. Sie können die Vermittlung von Wissen ergänzen, aber keineswegs ersetzen.

Wolfgang Wippermann
Historiker Freie Universität Berlin



Wenn wir an dieser Stelle auch nicht als Historiker sprechen und schreiben, so wollen wir doch recht umfassend und facettenreich das Thema der Geschichte des Dresdner Rosengartens, seiner Entstehung und seiner Einbettung in das Zeitgeschehen vorstellen.
Dabei sollen an dieser Stelle Zeitzeugen zu Wort kommen dürfen, welche sich direkt im Kontext des Dresdner Rosengartens befinden, oder sich mit ihren Erinnerungen auf Dinge die den Rosengarten und das Thema Rosen zum Inhalt haben, beziehen können.






Hans Graumann

geboren 02.08.1897
gestorben: August 1989 in Dresden

Hans Graumann setze als Obergartenmeister die Pläne Heinrich Balkes zur Gestaltung des Dresdner Rosengartens in die Praxis um.

„Wer sich nicht rührt — friert" war ein Spruch, den Vater mir oft sagte. Also hat er schon am 06.05.1919 am Staatlichen Botanischen Garten Dresden eine Arbeit als Gärtnergehilfe begonnen. Während dieser Zeit zeichnete er sich durch fachlichen Eifer und Zuverlässigkeit aus. Nebenbei bereitete er sich auf die Gartenmeister — Prüfung vor, die er mit dem Gesamtzeugnis „Sehr gut" bestand. Dies geschah am 12.01.1928. Mit dem 01.08.1929 wurde er städtischer Beamter und als Obergartenmeister angestellt.

Zitat aus der Biographie Hans Graumanns die sein Sohn Lothar Graumann geschrieben, im Eigenverlag drucken lies und uns zur Verfügung stellte.